Berufshaftpflicht rückwirkend

Eine Haftpflichtversicherung schützt nicht nur bei selbst verursachten Schäden, sondern eben auch bei unberechtigten Forderungen Dritter. Dabei stellt sich nicht selten die Frage, ob eine Berufshaftpflicht auch eine rückwirkende Deckung zu bieten hat. Wer am 31.12. seinen Versicherungsschutz kündigt und am 01.01. des Folgejahres einen neuen Versicherungsschutz abgeschlossen hat, der erhält keinen rückwirkenden Schutz beim Neuvertrag.

Zeigt sich nach einer Kündigung, dass noch Forderungen gegen Sie bestehen, haftet die Berufshaftpflichtversicherung auch rückwirkend, wenn Sie zum Zeitpunkt des Schadens versichert gewesen sind.

Berufshaftpflicht und Rechtsschutz

Nachhaftung als wichtige Klausel der Berufshaftpflichtversicherung

Wer eine Berufshaftpflicht abschließt, der sollte auch auf eine Nachhaftung der Haftpflicht achten. Das gilt speziell für Berufsgruppen wie Mediziner, Ingenieure oder Architekten. Dabei garantiert diese Klausel laut haftpflichtversicherung-testberichte.de nicht nur eine Haftung zum „Zeitpunkt des Schadenereignisses, sondern eben die erste Feststellung des Schadens als Versicherungsfall“ inmitten der „tatsächlichen Gefahrtragung hinaus verlängern“. So werden in der Zukunft auch Schäden rückwirkend erstattet.

Beispiel einer rückwirkenden Haftpflichtversicherung

Wenn Sie eine Versicherung zum 01.12. gekündigt haben und zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Deckungssumme beantragen, da nicht entdeckte Schäden entstanden sind, dann haftet der Versicherer auch rückwirkende Leistungen, obwohl der Versicherungsnehmer nicht mehr versichert ist. Welchen Schaden bzw. welche Schäden die Versicherungen übernehmen, hängt immer auch davon ab, welchen Vertrag Sie abgeschlossen hatten. Weitere Berufshaftpflicht Testsieger finden Sie hier.

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